Handgemalte Aquarell ClipArt Tutorial




Gefallen Dir meine handgemalten ClipArts? Du kannst sie Dir in meinem Shop holen und damit Deine Projekte verzieren!

ClipArt Tutorial

Ich habe seit kurzem die Vorzüge von ClipArts entdeckt. Man kann damit so viele diverse Designvorlagen erstellen. Die Möglichkeiten sind unendlich. Nun erkläre ich zuerst, was ClipArts sind.

ClipArts sind Motive, die meistens als PNG angeboten werden. Da der Hintergrund transparent ist, ist PNG das flexibelste Dateiformat. Wir können also das ClipArt nehmen und es beispielsweise auf einer Karte platzieren. Wenn wir unsere Glückwünsche dazuschreiben, ergibt das eine schöne Grußkarte. Die ClipArts können in jeder erdenklichen Weise für gestalterische Zwecke genutzt werden.

Wo bekommt man ClipArts her?

Es gibt kostenlose Quellen und welche, die man bezahlen muss. Bei den beiden Variationen gibt es Vor- und Nachteile.

Kostenlos:

Der erste Vorteil liegt auf der Hand. Man muss nichts bezahlen und meistens sind die angebotenen ClipArts sehr hochwertig und professionell. Der größte Nachteil ist, dass die meisten einen kommerziellen Gebrauch ausschließen. Das ist aber allzu verständlich und aus Respekt vor den Designern sollte man sich daran halten. Denn es ist schon großzügig genug, dass sie uns ihre Arbeit kostenlos zur Verfügung stellen.

Aber manche Designer erlauben auch den kommerziellen Gebrauch. Das alles steht meistens beim Download dabei. Meine bisher beste Anlaufstelle ist Freepik. Man kann diese Quelle auch sehr gut als Inspiration nutzen.





Bezahlt:

Man kann sich ClipArts natürlich auch kaufen. Auf Etsy gibt es eine sehr große Auswahl. Ob man die ClipArts auch kommerziell nutzen kann, steht explizit in der Artikelbeschreibung.

Ich für meinen Teil finde es sehr mühsam, dauernd alle Lizenzen im Überblick zu haben. Und ich habe oftmals nicht die Lust, zu verfolgen, welchen Designer ich als solchen angeben soll. Also fertige ich meine eigenen an. Denn dann kann ich mit denen machen, was ich will. Obendrauf kann ich sie sogar noch verkaufen, wenn ich möchte. Erfolgreiche und begehrte ClipArts sind eine Art des passiven Einkommens für einen Künstler. Mehr über passive Einkommen könnt Ihr hier lesen: hier klicken.



ClipArts selbst machen

Nehmen wir meine obigen ClipArts als Beispiel. Ich habe mir als Thema etwas romantisch, kitschiges ausgesucht, das sehr gut mit Pastellfarben kombinierbar ist. Daher habe ich mir neue Aquarellfarben gegönnt. Ich war hin und weg, als ich diese pastelligen Farben entdeckt habe.

Pastellige Aquarellfarben* von Prima

Pastel Dreams* von Prima musste ich mir aus USA importieren lassen. Etwa 2 Wochen habe ich warten müssen, aber es kommt alles unbeschadet und sicher an. Ich habe bei dem Lieferer aus USA schon mehrmals bestellt. Bisher hatte ich nie Probleme gehabt. Aber nun zu den Aquarellfarben.

Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt, sehen die Farben wirklich sehr pastellig aus. Die kleine Dose umfasst 12 Farben. Es gibt sowohl warme als auch kalte Farben. Jedes von ihnen sieht richtig schick aus. Ich habe auch direkt die Farben auf die mitgelieferte Farbkarte aufgetragen. Besonders gespannt war ich auf das  Ergebnis der braunen Töne. Denn ich war doch sehr erstaunt, dass sich Brauntöne bei Pastellfarben befanden. Das Ergebnis sehr ihr ebenfalls in der Galerie.

39, 40, 41, 45, 46, 47 und 48 sind sehr schön und haben auch meinen Erwartungen entsprochen. 42 ist für meinen Geschmack ein wenig zu stark. Die Brauntöne sind nicht mein Fall…dachte ich, aber verdünnt kann man sie sehr gut für Hauttöne nutzen. 44 ist eigentlich dieses schöne helle Mintgrün, aber aufgetragen leuchtet die Farbe leider nicht so gut.

Was mich bei allen Farben sehr imponiert hat, ist, dass die Farben auch deckend aufgetragen werden können. Dazu nutzt man einfach weniger Wasser dazu. Das ist richtig cool.

Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit diesem Kasten meine ClipArts zu malen und ich kann das Produkt anstandslos weiterempfehlen.

Der letzte Schritt:

Nun zum Erstellen:

  1. Ihr erstellt Eure Artworks
  2. einscannen im Bildformat 300DPI , am besten Tiff
  3. mit einem Bildprogramm freistellen

Als Scanner nutze ich am liebsten den Epson Perfection V39*. Damit habe ich am besten farbgetreue Scans erhalten. Als Bildbearbeitungsprogramm nutze ich am liebsten Photoshop, aber es gehen auch kostenfreie Software wie Gimp. Da es sehr viele Wege gibt, Objekte freizustellen, gehe ich hier nicht ins Detail.

Ich erstelle pro Motiv eine eigene Datei, die ich anschließend als PNG speichere. Denn bei diesem Format ist der Hintergrund transparent. Der Kunde kann Eure Werke dann flexibler bei seinen Gestaltungen nutzen.

Wenn Ihr die Dateien soweit fertiggestellt habt, dann bietet die ClipArts am besten in einem ZIP Ordner an.

Ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig weiterhelfen.