Arbeitsmaterialien

Aquarell

Aquarell ist ein Medium, das ich erst sehr spät für mich entdeckt hatte. Ich hatte es früher ein paar Mal getestet, war aber nicht so sehr davon angetan und ging zu meinem ursprünglichen Medium zurück.

Meine fehlende Durchsetzungskraft war ein Fehler.

Aquarell ist ein eines der flexibelsten  Medien, die ich kenne. Eigentlich habe ich mich dem Medium wieder zugewandt, als die Buntstifte mich frustriert hatten, weil das Weiß des Untergrundes unter den Farben hervor schimmelte.

Ich habe ein wenig mit den Eigenschaften des Aquarells herumexperimentiert und habe immer mehr Gefallen daran gefunden. Es war für mich eine sehr gute Alternative zu den teuren Markern wie Copics.

Mit Aquarell malt man eigentlich sehr transparent, aber man hat auch die Möglichkeit, deckend zu malen, wenn man viel Farbe mit wenig Wasser mischt.

Ich bevorzuge es, in Schichten zu malen. Zuerst lege ich eine flache, transparente Farbe und arbeite nach und nach dunklere Schichten darüber. Außerdem liebe ich, dass man mit Aquarell so schöne, weiche Farbübergänge hinbekommt.

Das sind die Marken, mit denen ich persönlich sehr gerne male:

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Ich bevorzuge den Kasten von Winsor & Newton, weil die Mischpalette sehr praktisch ist (ansonsten nehme ich für das Anmischen einen Teller) und ich finde, die Farben leuchten intensiver als die White Night. Zudem habe ich ein paar wundervolle Lila-Töne, die ich bei dem anderen Set nicht habe.




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An Pinsel benutze ich stets die von Davinci. Die fransen nie aus.

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Buntstifte

Das war mein erstes Medium. Damit habe ich eine sehr lange Zeit gemalt. Überwiegend habe ich die meisten meiner Arbeiten mit den Classic Buntstiften von Faber Castell gemalt (36er Edition). Ich habe es gemocht, dass ich alle möglichen Papiere nehmen konnte. Also ich meine, für Aquarell gibt es Aquarellpapier und die guten unter ihnen können sehr kostspielig sein. Für Marker gibt es spezielles Papier, das nicht blutet. Natürlich gibt es auch für Buntstifte spezielles Papier, aber ich kam auch mit “normalen” Zeichenblöcke sehr gut zurecht. Ich möchte demnächst auch einige Zeichnerpapiere testen. Ich bin auf die Ergebnisse gespannt.

Kurze Zeit hatte ich auch die Polychromos von Faber Castell gehabt. 120 Farben…das war überwältigend. Ich habe bisher mit so wenig Farben gearbeitet. Anders als die Classic Variante hatte ich das Gefühl bei den Polychromos, dass die Farben nicht gut auftragbar waren. Ich hatte bei den Classic nicht das Problem gehabt. Daher war ich nicht so angetan von den Polychromos. Aber das sind einige Jahre her und ich habe mittlerweile einige nützliche Tutorials gefunden. Die Ergebnisse waren unglaublich.

Die Buntstifte von Faber Castell kann ich nur weiterempfehlen. Die Classic für den Anfang und die Polychromos, wenn man sich mehr in Buntstifte einarbeiten möchte.

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Digitale Kunst

Ich bin fasziniert von digitaler Kunst. Die Effekte und die ganzen Möglichkeiten sind endlos. Egal, welches Medium man anwenden möchte, man kann es digital nachstellen. Man muss nicht mehr umständlich alle Zeichenmaterialien kaufen: keine Pinsel, kein Papier, kein Malmedium etc. Und die Bilder müssen nicht extra gescannt werden, was ein Segen ist. Und die Bilder sind sehr gut für den Print vorbereitet.

Es gibt noch zig weitere Vorteile, aber die Nachteile sind nicht zu verachten.

Was man beim Zeichenzubehör einspart, muss man in elektronische Geräte und Zeichensoftware investieren. Und die kosten einiges, wenn man eine gute Ausstattung haben möchte.

Fangen wir mit dem Grafiktablet an. Es gibt mittlerweile sehr viele Anbieter: Huion, XP-Pen, Ugee…aber ich empfehle, den Hersteller zu nehmen, der in dem Bereich marktführend ist. Wacom. Natürlich zahlt man bei der Marke etwas mehr, aber in langer Hinsicht ist man glücklicher damit. Dies ist keine Werbung für den Hersteller und ich erhalte keinen Cent. Ich habe stets Wacom gehabt und ich wollte einmal etwas Neues austesten und habe mir einen Stiftdisplay von Huion geholt. Man zahlt nur einen Bruchteil von dem, was man für einen Wacom Cintiq  ausgeben müsste. Ich war…sehr enttäuscht. Ich habe das Gerät zurückgegeben und habe wieder einen Wacom geholt. Es war “nur” ein Grafiktablet und kein Stiftdisplay, aber es war das Geld auf jeden Fall Wert.



Ich hatte stets Probleme gehabt, auf den Monitor zu schauen und blind zu zeichnen, aber wenn man sich wirklich dahinterklemmt, dann bekommt man das hin. Bevor die Stiftdisplays kamen, konnte man schließlich auch digital zeichnen.

Ich habe mir den Wacom Intuos Pro S geholt. Ein kleiner Tipp von mir: schaut auf Wacoms Homepage vorbei. Dort bieten sie gelegentlich B-Waren an (Vorführgeräte), die aber anstandslos sind. Garantie erhaltet Ihr auch bei solchen Geräten. Normalerweise kostet es 225,00 €. Meines hat 120,00 € gekostet und es ist in einem TOP Zustand.

Bei Amazon erhaltet Ihr das Gerät mit heruntergesetztem Preis:

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Wenn Euch das digitale Zeichnen zusagt und Ihr möchtet es professioneller gestalten, dann würde ich in einen Cintiq investieren:

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Dies ist die kleinste Version, natürlich gibt es größere, aber die kosten ab 1.000,00 € aufwärts.





Gouache

Das neueste Medium in meinem Repertoire. Ich habe allerdings noch nicht die Zeit gefunden, diese ausführlich zu testen. Es ist ein eher unbekanntes Medium. Ich würde sagen, Gouache ist eine Kreuzung aus Acryl und Aquarell. Denn die Farben sind sehr opaque, können aber, wenn man mit Wasser verdünnt, wie Aquarell genutzt werden. Es ist also sehr vielseitig einsetzbar. In seinem deckenden Zustand sind die Farben sehr matt, ähnlich Posterfarben. Wenn ich sie näher getestet habe, stelle ich einen Erfahrungsbericht zusammen.

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*Die Links führen zu Amazon.de. Für Euch ändert sich nichts am Preis. Wenn Ihr über diese Links dort etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision und Ihr unterstützt mich ein wenig, damit ich mein Hobby weiterhin ausleben kann :). Ich empfehle nur Produkte, denen ich selbst vertraue.